Zukunft für den Bildungsmarkt Chemnitz
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MeTech TU Chemnitz
Die „Bildungsmärkte für Nachhaltigkeit“ in Chemnitz finden seit 2005 fast ununterbrochen, anfangs anlässlich der UN-Dekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" (2005-2014), statt. Sie begleiten bis heute das Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung in Chemnitz. Die jährlich stattfindenden 14-tägigen Bildungsmärkte greifen Aspekte der nachhaltigen Entwicklung auf und stellen diese in vielfältiger Form zur Diskussion. Sie verknüpfen ökologische und soziale Fragestellungen vor dem Hintergrund der Gerechtigkeit in der Einen Welt.
Der Bildungsmarkt wird von einem eigens dafür gegründeten Chemnitzer Bildungsnetzwerk für Nachhaltigkeit realisiert. Dieses besteht aus Einrichtungen, die sich der umwelt- und entwicklungspolitischen Bildung widmen sowie externen Kooperationspartnern. Über die Jahre beteiligten sich das Umweltzentrum Chemnitz, die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, der Bund für Umwelt und Naturschutz/ BUND e.V., die Verbraucherzentrale Sachsen, solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen, das Infozentrum Weltladen e.V., Freie Umweltbildner und viele weitere Akteure.
Jährlich wechselnd wurde ein breites Spektrum unterschiedlicher Themen der Nachhaltigen Entwicklung fokussiert, darunter unter anderem Ernährung – gesund und fair (2006), Nachwachsende Rohstoffe (2008), Wälder im Wandel (2011), Die Natur sagt A - Abfall, Abwasser, Abgas (2016), Klimawandel – Klimaschutz (2022) oder Stadt, Natur und Gesundheit (2024). Den Jahresthemen gewidmet, richten sich vielfältige Angebote wie Workshops, thematische Ausstellungen, Vorträge, Filmbeiträge und Diskussionsforen an Kinder und Jugendliche sowie pädagogische Fachkräfte (Erzieher/innen und Lehrer/innen). Kindertageseinrichtungen sind am „Tag der Kindergärten“ ebenfalls eingeladen, sich altersspezifisch mit den Themen auseinander zu setzen. So werden jährlich etwa 700 Teilnehmende erreicht. Über den Bildungsmarkt werden zudem außerschulische Unterstützungsangebote zum Thema oder Partner bei der Umsetzung von Vorhaben bekannt gemacht. Regionale Bildungsanbieter erhalten die Möglichkeit ihre fächerübergreifenden und fächerverbindenden Angebote zu einem breiten Publikum vorzustellen.