Ziel der Gemeinschaftsaktion war es, den invasiven Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) entlang der Mulde zurückzudrängen. Dazu wurden die Wurzeln der Pflanze vor Ort ausgegraben und fachgerecht entsorgt.
Eingeladen dazu haben die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU), die Engagementplattform RegioCrowd, eine Gruppe von ehrenamtlichen Parkaktiven und die Gemeinde Wechselburg.
„Die LaNU hat sich zum Ziel gesetzt, die invasive Art Stück für Stück im Schlosspark Wechselburg zurückzudrängen“, so Stiftungsdirektor Robert Clemen. „Unser Ziel ist, dass sich nach und nach an der Mulde wieder eine natürliche Vegetation entwickeln kann. Helfen Sie uns mit bei dieser Aufgabe!“, so Clemen.
Hintergrund:
Der Japanische Staudenknöterich wurde einmal als Zierpflanze und Bienennahrung in unser Land geholt. Er hat sich von den Gärten aus massiv in die freie Landschaft ausgebreitet. Heute findet man diese invasive Pflanze häufig. Besonders an Flussläufen haben sich ausgedehnte Bestände ausgebildet. Hier verdrängt und bedroht er naturnahe Pflanzengesellschaften. Im Schlosspark Wechselburg hat sich die Pflanze besonders an der Mulde breit gemacht.
